„So schwätze mr bi uns in Achkarre“


Die Mundart ist ein Stück unserer Heimat und ein lebendiger Zeuge der Vergangenheit. Die Sprechweise unserer Vorfahren gerät immer mehr in Vergessenheit, so dass die Mundart sich verändert oder sogar ganz und gar verschwindet.


Der Achkarrer Dialekt ist ein elsäßisch gefärbtes mittelalemannisch, bei dem:


- das lange „a“ meist zu einem langen „o“ wird: „Haar“ wird zu „Hoor“
- das „T“ zu „D“ wird: „Tal“ wird zu „Daal“
- „er“ am Ende des Wortes verschluckt wird: „Kinder“ wird zu „Kindr“
- das „e“ wird zu „ä“: „Reben“ werden zu „Räbä“
- sich zu dem „u“ ein nachklingendes „a“ gesellt: „Blume“ wird zu „Bluame“
- das „au“ zu „üü“ wird: „Haus“ wird zu „Hüüs“
- aus dem „ei“ und dem „eu“ ein „ii“ wird: „Kreide“ wird zu „Kriide“ und „Feuer“ wird zu „Fiir“


um die wichtigsten Änderungen der Selbstlaute zu benennen.


Die ältere Generation spricht heute noch Mundart. Bedauerlicherweise wird das „Dialekt schwätze“ an die junge Generation vom Elternhaus oft nicht weitergegeben.


Dabei geht die Entwicklung erfreulicher Weise wieder zurück und man ist stolz darauf, Mundart verstehen und sprechen zu können.


Mit dem Leben verändert sich über die Zeit auch der Wortschatz. Bevor manche Begriffe untergehen, weil sie nicht mehr gebraucht und verstanden werden, haben wir viele Wörter aus dem alemannischen Dialekt, die charakteristisch für Achkarren sind, zusammengetragen, übersetzt, auf Tafeln gedruckt und mit QR-Codes versehen, bei denen das Wort und die Sprechweise wiedergegeben werden können.


Die Tafeln sind an den Häusern in ganz Achkarren zu entdecken und laden Sie zur „Achkarrer Mundart-Tour“ ein.

Achkarrer Mundart Tour

Do sieht ma wu iberall e Dafele hängt.


Wir werden unterstüzt von:

Winzerhof und Gästehaus Schätzle


Familie Peter Kunzelmann 

Familie Dennis Kochendörfer